Havaneser of Velvet Dreams
                                                                Havaneser of Velvet Dreams 

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Pepper..... ja genau die! Eigentlich wollte ich ja entspannt ins Wochenende gehen, aber was wäre ein Tag ohne das Pepper etwas anstellt? Es hätte mich eigentlich zum Nachdenken bringen müssen, das Pepper mir die ganze Zeit im Haus hinterher ging. Dieser ministalker! Was genau ihr Plan war, erfuhr ich Minuten später. Bevor ich mich noch einmal umdrehte, nahm ich meinen Wäschekorb und ging zum Wäsche aufhängen in den Garten. Meine Wäsche war komplett und das war ja schon mal gut.....oder nicht? Ich sah mich um und weg war sie! Pepper!

Nachdem ich mir auf dem Weg ins Haus, den Fuß ordentlich am Stein gestoßen hatte und mein Brüllen nicht zu überhöhren war, waren meine Gedanken bei...genau....Pepper!

Brrr....nein....es tat ja so garnicht weh! Das Blut war mir ja schon in den Kopf geschossen, vor lauter Ärger...

Ich stand in meinem Wohnzimmer und Pepper auch....im Wohnzimmer....Aber auf dem Couchtisch! Dekorierte mit klein geschnipselten Taschentüchern meinen Kaffeetisch. Boah...

An meinem Blick musste sie gesehen haben, das es wohl besser war zu gehen *lach*. Ich also alles wieder fein gemacht und dachte (wie konnte ich nur), alles ist gut! Ab nach draußen weiter machen! Nachdem die Wäsche aufgehängt war und ich wieder ins Haus ging, humpelnt und hüpfend....ja...bitte Mitleid...

Ich dachte mich tritt ein Pferd! Da steht doch tatsächlich unsere Pepper auf dem Esstisch *ahhhhhhhh* und schaut mich an, als wollte sie sagen...

Also wenn ich gewußt hätte, das Du schon rein kommst, ich wäre natürlich sofort vom Tisch gegangen! Oh mein Gott, das kann nicht wahr sein und dann bleibt sie noch so überfreundlich da stehen und freut sich einen Keks! Mein Puls und Blutdruck kaum noch messbar *vorsicht Ironie*, nahm ich mein Handy und schrieb meinem Mann!

WhatsApp: SOS

Komm sofort nach Hause! Dein Hund möchte umziehen!

Fuß kaputt...nicht der von Pepper, sondern meiner! Frag nicht!

 

Mein Mann rief mich sofort an:

Ach Schatz, ich bin ja bald Zuhause, was ist denn so schlimmes passiert?

Ich: Häää?

 

Ohman, das war ein Tag mit einer 6 Monate jungen Havaneser Hündin!

 


 

Wir glauben an Wunder!!

Es war im Januar 2015 als uns unsere Havaneser Hündin vier gesunde Welpen schenkte.Es war ein sehr emotionaler Moment für uns alle, denn der zuletzt geborene Welpe war so winzig und leicht (56g) Ich habe noch nie in all den Jahren Zucht, so einen kleinen Welpen gesehen. Ich bin ehrlich, im ersten Moment hatte ioch Berührungsangst. Ich dachte nicht, das er leben würde, aber plötzlich bewegte er sich. Seine Beine waren nicht dicker als ein Streichholz! Es ging ihm soweit gut. Er suchte so gierig die Nähe seiner Mami und hatte sich sofort einen Platz gesucht um Mama´s Milch zu trinken. Ich dachte, das gibts doch nicht und starrte den Kleinen regelrecht an und konnte es nicht fassen. Ich gab ihm den Namen "Piccolino".

Er nahm immer weiter zu, ich hatte ihm aber dennoch immer Milch zugefüttert.

Selbst unser Tierarzt konnte es kaum glauben, er untersuchte den Kleinen zur Vorsorge und sagte uns ganz erfreulich, er ist völlig oki und wird sicherlich mal ein toller Kerl :)

Was soll ich sagen, heute ist der Kleine genauso stark und groß, wie sein Bruder. Es zeigt uns immer wieder, das es sich lohn zu kämpfen! trotz aller Aussagen Anderer.....wir sollen ihn gehen lassen....

Wir haben es geschafft!!! Nun heißt unser kleiner nicht mehr Piccolino, er heißt jetzt Nils. Der kleine Nils.....

Wie ich darauf kam? Es ist doch verrückt :) Hit Radio Antenne erlaubt sich ab und an mal einen Spaß per Telefon und dieser Anrufer ist der "kleine Nils".

Du bist und bleibst für uns ein kleines Wunder, süßer Nils!

 

 

Autofahren will gelernt sein......

Es war ja nicht das erste Mal, dass unsere Welpen im Auto mitgefahren sind.  Aber diesmal war es doch anders......Die Welpen im Auto gut gesichtert und es ging ab in Richtung Gifhorn. Eigentlich spielte immer meine CD von Sting. Die Welpen stehen total drauf *schmunzel* jedenfalls gab es bisher keinerlei Beschwerden! An der Ampel dann aber ganz ungewöhnlich, fing ein Welpe an zu jammern. Meine Tochter Saskia sagte zu mir: "Mama, der Zwerg ist schon gleich wieder ruhig". Aber nach 10 Km war immer noch ein jammern zu hören und es kam, wie es kommen musste, wir tauschten die CD aus....es spielte die CD von Unheilig. Als das erste Lied erklang, war es auf einmal ganz leise....Dieses Lied "geboren um zu Leben"...es ist so schön. Uns wurde ganz warm ums Herz, die ganze Situation passte, Saskia und ich haben uns angesehen und einfach nur gelächelt. Manchmal braucht man eben keine Worte! Es war eine tolle Reise....

 

© Göteman

 

Ein ganz besonderer Tag

heute Morgen wurde ich von einer ganz besonders süßen Havaneser Dame geweckt. Maybe stand vor meinem Bett und sah mich ganz verwundert an. Irgendwie war ich noch sehr müde und hatte nicht das Gefühl, das es schon Zeit war, aufzustehen. Ein Blick auf die Uhr, sagte mir dann aber doch was anderes. Aber dann, bämmm...mit einem Satz war Maybe in meinem Bett und ich dachte mir nur, oh no! Bitte...bitte....gib mir noch 5 Minuten Prinzessin und Du bekommst von mir eine ganze Hand voll Leckerlies. Maybe schlich zum Fußende und krabbelte unter meine Decke. Ahhh...neee...diese kalte Hundenase an meinen Füßen, sie konnte es auch nicht lassen. Je mehr ich quietschte, je mehr Spaß hatte sie daran. Trotz meckern und schimpfen hatte Maybe es dann aber doch geschafft, mich aus dem Bett zu katapultieren. Damit aber nicht genug, ich wollte gerade meine Füße auf den Boden setzen....ich trat auf einen Quietschendem Igel. Wowwwww.....jetzt war ich wach, allein bei dieses Geräusch verliert man jegliches Gefühl von Müdigkeit. Glauben Sie mir....

Maybe freute sich dermaßen, dass ich jetzt endlich wach war, dass sie sich fast überschlagen hat. Solche Bewegungen waren zum jetzigen Zeitpunkt bei mir ausgeschlossen, nach dieser kurzen Aufwachphase. Noch saß ich ja auf meiner Bettkante und fragte mich, welche Überraschungen dieser Tag wohl noch für mich haben könnte. Wenn ich mir dabei meine Maybe ansehe, habe ich so das Gefühl, das dieses kleine Schlitzohr meine Gedanken lesen kann. Oki, oki, ich beeile mich ja schon. Ein Handgriff zu meiner Hose und Tataaa...der Älteste Kauknochen auf meiner Hose! Maybe rannte sofort die Treppe runter, mein Blick musste wohl Bände gesprochen haben. Eigentlich würde ich diesen Tag lieber aus meinem Kalender streichen und wieder ins Bett zurückgehen. Schon blöd, wenn das Herz und der Verstand sich nicht einig sind! Da stand sie wieder und guckte mich so umwerfend lieb an. Damit Maybe nicht noch mehr drängelte, viel mein Frühstück aus und los ging es in Richtung Wald. Kaum war sie von der Leine los, raste sie wie eine wilde Hummel quer durch die Gegend. Na so schnell war ich natürlich nicht, hatte ich mich ja noch nicht mal in der Wachphase befunden *lach*.  Fragen Sie an dieser Stelle bitte nicht warum.....

Ich kam mir vor wie ein Schlafwandler, fast hätte ich die Hinterlassenschaft der Pferde vor mir nicht gesehen. Ein paar Meter weiter war noch so eine Ladung und....neee...bitte nicht! Maybe stand mitten drin! Oh Schitt. Sie hat mein Rufen völlig ignoriert, es hörte sich vielleicht auch schon nach kreischen an! Wie bei einer Fango Packung hat sie sich auch noch auf den Rücken gedreht. Jetzt reicht es, sofort habe ich ihr (ich wagte es nicht zu atmen) die Leine umgemacht und bin schnellen Schrittes nach Hause gegangen. Auf dem Weg musste ich natürlich an der Ampel stehen bleiben und dachte mir, hoffentlich kommt jetzt keiner! Dieser Gestank war ja nicht auszuhalten. Plötzlich stand eine Dame neben mir und sagte: Na was haben Sie denn mit dem kleinen Hund gemacht?

 

Mein Puls raste, ich hatte auf einmal wieder Farbe im Gesicht und meine Haare hatten Volumen.

 

Ich sagte: Sie ist ausversehen in einen Pferdehaufen getreten!

 

Das Wort "ausversehen" zischte nur so über meine Lippen! Ich sah nach unten zu meiner Maybe, die sich einen Keks freute, als wolle sie sagen: Du liebst mich trotzdem.

 

Zuhause angekommen verbachte ich 2 Stunden um diesen furchtbaren Gestank aus diesem kleinen Hund raus zu bekommen. Wie kann man nur so stinken!

Ist ja nicht so, als hätte ich den ganzen Tag nix anderes vorgehabt.

Und was sagt uns das...unterschätze niemals einen Havaneser!!

 

© Götemann

 

 

Weihnachtsmarkt und Glühwein

Wir hatten einen schönen Abend und viel Spaß auf dem Weihnachtsmarkt, es war herrlich. All die wunderschönen Lichter und natürlich auch die tollen Stände mit allerlei wunderbaren Dingen. Ich liebe diese Zeit. Da ja einer von uns fahren musste, konnte mein Mann Jens den Glühwein kosten :) und da geht die Geschichte schon los. Der Abend war sehr lustig, mein Mann nahm reichlich an Gesichtsfarbe zu (sorry Schatz) und wir hatten alle einen riesen Spaß. Ohne Glühwein konnte mir dann aber auch schon ganz schön kalt werden, ich konnte mit den Zähnen garnicht so schnell klappern wie ich gefroren habe. Mein Blick muss ja wirklich sehr mitleidserregend gewesen sein, dass mein Mann mir einen Kakao bestellte. Nach 3 Stunden sind wir dann schließlich nach Hause gefahren, Zuhause angekommen sind unsere Havaneser erst einmal über uns hergefallen, als wären wir Lichtjahre weg gewesen!

Ich habe sofort den Kamin angemacht und mich auf den Abend gefreut, unsere Hunde waren in der Zeit mal kurz im Garten verschwunden. Mein Mann ließ im ganzen Haus die Jalousien runter, als ich plötzlich aus der obersten Etage meinen Mann rufen hörte: Schatz, seit wann haben wir denn im Garten Glühwürmchen?

Mein erster Gedanke war "so viel hat er ja nun auch wieder nicht getrunken". Ich habe mich natürlich schon gefragt, was er von da oben aus, so geheimnisvolles im Garten gesehen haben könnte.

Ich ging hoch und bekam einen fürchterlichen Lachanfall! Ich wusste jetzt, was es mit den geheimnisvollen Glühwürmchen auf sich hatte. Unsere Hunde haben unsere Solarlampen (aus Kunststoff und das Oberteil abnehmbar) geklaut und sind voller Lebensfreude durch den Garten gerast! Diese Story werde ich nie vergessen, niemals! So schnell kommt man in der Winterzeit zu Glühwürmchen und Elfen :)

Tja, mit einem Havaneser wird es eben nicht langweilig....mit mehreren schon garnicht.

 

© Götemann

 

 

Peppsi´s große Abenteuer

Wenn man zu einem netten Kaffeekränzchen der Familie eingeladen ist und seinen Hund mitnehmen kann, sollte doch alles perfekt sein. Alle sagten immer, die Peppsi ist so ein toller Hund und sie war auch überall beliebt. Aber Peppsi hatte auch eine andere Seite, sie war ein Havaneser und somit ein absoluter Clown und Narr!

Oma war noch nicht vom Mittagsschlaf zurück und am Kaffeetisch zu sehen. Wir hatten Peppsi nach oben geschickt mit den Worten: Wo ist Oma? Geh, hol sie mal….

Undeutliche Worte mit „pfiff“ und „pfeufel“ füllten den Flur. Wir ahnten schon warum und mein Mann fragte mich, wo ist Peppsi? Dann war alles klar, denn Havaneser Peppsi kam gerade die Treppe runter gesaust. Es sah doch reichlich merkwürdig aus, was sie damit sich rum getragen hatte. Der neue Zahnersatz von Oma, sie hatte ihn vom Nachttisch geklaut!

Natürlich hatte keiner verstanden, was Oma da zischte und schimpfte…es sollte doch heißen „Du schwarzer Teufel“. Wir konnten ja nicht ahnen, dass Peppsi nur ein Teil von Oma holt.

Schnell haben wir Oma natürlich von Ihrer Sprachbarriere befreit und waren eigentlich glücklich, dass sich die Wogen geglättet hatten. Mein Mann gab Peppsi den Befehl, sie soll jetzt schön brav sein. Was natürlich für sie nicht bedeutete, dass sie liegen bleiben sollte. Unser Enkelkind Jannik war mit von der Partie, noch schlafend im Maxi Cosi im Wohnzimmer nebenan.

Havaneser sind natürlich nicht dumm und ihnen ist sehr daran gelegen, den Clown raushängen zu lassen. Peppsi hatte sich doch tatsächlich unbemerkt auf den Weg gemacht um Jannik den Nuckel zu klauen! Wissen Sie, wie solche Latexnuckel quietschen können? Kurzum, es gab merkwürdige Geräusche unter dem Kaffeetisch und Oma war der Meinung, die Batterie von Hörgerät sei zu schwach. Ein Piepsen und quietschen…

Es konnte ja nicht sein, dass alle 15 Personen ein Hörgerät trugen und wir ahnten schon, mit was wir es zu tun hatten. Besser gesagt, mit wem... Peppsi!

Unglaublich…sie hatte es doch wirklich geschafft, ein Kaffeekränzchen nicht langweilig werden zu lassen. Ich muss keinem sagen, dass so ein Familien Kaffeeklatsch sehr angespannt sein kann.

Den Rest des Tages konnten wir entspannt genießen, Jannik und Peppsi waren mit dem Nuckel beschäftigt und Oma hatte sich auch wieder beruhigt. Das war ein Tag!

Wir hatten natürlich niemandem erzählt, dass Peppsi am selben Tag eine GEZ Rechnung mit Pippi beschmutzt hat. Bisher durfte sie jeden Morgen die Post am Zaun abholen….

 

© Götemann

 

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